Save the days: 2.5. + 31.5.2019. Two seminars on European globalisation for SMEs

There will be two workshops by LIBERTAS – Europäisches Institut GmbH in May 2019 upon which we want to point your possible interest:

The first is on Thursday, 2nd May, 2019 on „EU Law für Small and Medium-sized Enterprises (SME)“. SMEs include also micro enterprises of a staff between 1 and 10, as well as free professions.  This seminar, as well as the second, will be held in German language – so good passive knowledge is important, while questions can be put forward in English or French. How to make an enterprise resilient agaimst crises, how to make and keep it competitive, how to go into growth, how to secure jobs, turnover and profit  – by not neglecting „the European dimension“. With 25 particular questions for SMEs .  The pace of the sminar is the European Academy of Mecklenburg-Vorpommern, in Waren/Müritz, between Berlin and Rostock/Baltic Sea. After the 1st May, a public holiday, and the bridging days 3.-5- May 2019 one can either watch birds – e.g. cranes, the big, trumpeting birds, or can visit castles and mansions in M-V, where there is a seminsr plus excursion at the same place for this subject.

Further info about this Workshop on 2..5.2019 (and you do not need to ba a lawyer):  http://www.libertas-institut.com/ewiv-informationszentrum/kmuseminar-eu-recht/, or on  http://www.ewiv.eu. Interesting early-bird- and combination rebates!

The second is on Friday, 31st May, 2019: „The EU potential for Company Consultants and local and regional investment authorities“, also in Waren/Müritz. An ambitious programme deals with how to keep clients competitive, how to profit of the economy of scale and EU innovation, how to make the most of the EU Single Market and therefore profit of more turnover and orofits, as well as jobs. Good for Company Consultants, EEIG managers, tax consultants, lawyers, etc. All this as by non-knowledge about the present business opportunities in the EU lots of money has been thrown out of the chimney, or not earned at all. The programme can be downloaded here: http://www.libertas-institut.com/ewiv-informationszentrum/seminar-berater-wirtschaftsfoerderer/ or under  http://www.ewiv.eu.

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Zwei EWIV-Events am 16. und 17.11.2018 – Fachkonferenz und Vertragsgestaltungs-Seminar in Waren/Müritz

Save the day(s): Freitag, den 16.11.2018, für eine Fachkonferenz über aktuelle Fragen in Recht, Steuern und Unternehmensführung einer EWIV*, aber auch über Fehler von EWIV-Lenkern und die Probleme, die das ergibt, an aktuellen Beispielen. Unter den Referenten: die Teilnehmer selbst, Franz Rybaczek (Geschäftsführer der goodworks Innovation Agency EWIV in Niederösterreich, einer Kooperation der Sozialwirtschaft, aber auch privater Unternehmen und öffentlich-rechtlicher Strukturen), Prof. Dr. Petra Sandner vom Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Anhalt (einer ausgewiesenen Kennerin der EWIV-Besteuerung) und Hans-Jürgen Zahorka, Leiter des Europäischen EWIV-Informationszentrums. Einladung und Programm auf http://www.ewiv.eu oder direkt über: http://www.libertas-institut.com/wp-content/uploads/2018/10/10-18Einladg-Progr_EWIV-Fachkonf_Waren-Mür.-1.pdf

Samstag, den 17.11.2018, für ein Seminar zur Vertragsgestaltung bei EWIV – wasserdicht, vorteilhaft, strategisch. Mit wertvollen Informationen zum Handelsregister (wo jetzt herauskam, dass eine große in Deutschland ansässige EWIV mehrere Mitglieder eintragen ließ, obwohl diese nie Mitglieder wurden!). Einladung und Programm auch über http://www.ewiv.eu oder direkt über den Link: http://www.libertas-institut.com/wp-content/uploads/2018/10/10-18_Progr-Einladg_EWIV-Vertragsgestaltg_181117_Waren-Müritz-1.pdf

Weiteres auch auf dem EWIV-Blog unter http://ewivinfo.wordpress.com.

  • EWIV heißt Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung, geregelt in der EWG-Verordnung 2137/85. Eine Rechtsform der grenzüberschreitenden Kooperation, die in jedem EU- und EWR-(also Norwegen, Island, Liechtenstein)-Mitgliedsland im Handelsregister eingetragen wird, also in derzeit 31 Staaten. Die wohl bekannteste EWIV ist der Fernsehsender ARTE.

Ertragssteuern und Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV)

Dieser Blog-Post wurde geschrieben, als wir noch kein paralleles, eigenes EWIV-Blog hatten. Sie finden ihn unter http://ewivinfo.wordpress.com, Dort gibt es eine ständig steigende Anzahl interessanter Beiträge zum Thema Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV) und ihre rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekte, alles unter der Ägide des Europäischen EWIV-Informationszentrums.

29.8.2018

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Unser Blog verzeichnete in den letzten Wochen immer wieder Aufgriffe auf einige ältere Hinweise auf Workshops des Europäischen EWIV-Informationszentrums, einen  losen Zusammenschluss von EWIV-Experten aus Recht, Wirtschaftswissenschaften, Steuerlehre und dies aus mehreren EU-Ländern. Die Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV – auf Deutsch, in den anderen 24 EU-Amtssprachen entsprechend) ist eine EU-weite Kooperations-Rechtsform aufgrund EU-Recht und wird in der EU-Verordnung 2137/85 geregelt (dieser Text und viele andere Informationen können auf http://www.ewiv.eu abgerufen werden). Um unseren Blog-Lesern Anrufe zu ersparen, hier einige grundlegende Informationen:

  1. Wie erwähnt, ist eine EWIV eine Kooperations-Rechtsform zur transnationalen Zusammenarbeit, also mindestens zwischen zwei Mitgliedern aus zwei verschiedenen EU-Staaten (+ die drei EFTA-Staaten des EWR: Liechtenstein, Island und Norwegen). Das heisst: Wer keinerlei leicht, etwa mit Dokumenten nachweisbare europäische Kooperation nachweisen kann, sollte auch keine EWIV gründen bzw  betreiben. Die Gefahr ist sonst groß, dass die Finanzämter (die in der EU ständig besser grenzüberschreitend zusammenarbeiten) feststellen, dass einer der Mitglieder eine „leere Hülse“ darstellt (Zitat aus einer baden-württembergischen Außenprüfung, wo eine deutsche GmbH mit ihrem spanischen Partner, einer Comunidad de bienes auf Mallorca, keinerlei Zusammenarbeit pflegte). Die Folge kann sein, dass bis zur Verjährungsgrenze (also mindestens 10 Jahre retrospektiv) die EWIV rückabgewickelt werden kann. Dies also zum sog. Transnationalitätserfordernis, das allerdings bei den wenigsten Finanzämtern bekannt und bewusst ist – allerdings von den Finanzgerichten aufgegriffen werden könnte. Es kann damit gerechnet werden, dass dies in den nächsten Jahren allgemein bewusst werden könnte und dann entsprechend zurück geprüft wird.
  2. Eine EWIV hat immer Unternehmereigenschaft (vgl. auch das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen von 1988 zur EWIV, ebenfalls auf http://www.ewiv.eu). Das bedeutet, dass eine EIWV, die ja auch in  den Handelsregistern Abt. A in Deutschland eingetragen wird (und somit als Personengesellschaft gilt, die im Übrigen keine Publizitätspflicht kennt), z.B. den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) des HGB unterliegt. In der Praxis – durchaus sanktioniert von Finanzämtern in Deutschland – genügt eine einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung, bei Umsätzen bis 500.000 EUR jährlich, oder bei einfachen Buchungsvorgängen. Erst ab diesem Limit muss man eine (Handels-)Bilanz anfertigen.
  3. Eine EWIV darf keinen Gewinn aufweisen – dies steht in den meisten Gründungsverträgen und ergibt sich auch aus Art. 40 der EU-VO (die eigentlich EWG-Verordnung heisst, da sie im ersten Entwuf 1970 angefangen wurde, aber der Einfachheit halber hier EU-VO genannt wird). Dieser Art. 40 besagt, dass eventuelle Überschüsse der EWIV nicht bei dieser zu versteuern sind, wenn sie an die Mitglieder aufbezahlt werden. Diese Mitglieder müssen dann diese Einnahmen (aus Beteiligung z. B.) versteuern, wo auch immer sie sitzen. Dabei können diese Auszahlungen über das Jahr verteilt oder auf einmal erfolgen, und sie können nach Köpfen oder „asymmetrisch“ erfolgen (also entsprechend Projektanteilen, nach Messgrössen wie z. B. Umsatz, Mitarbeiter o. ä.).
  4. Eine Möglichkeit aber ist auch die Bildung von Rücklagen, die bei der EWIV als „Reservefonds“ bezeichnet werden. Diese sollten in einem Rücklagenbeschluss genauer bezeichnet werden, z. B. …. EUR für ein Seminarzentrum am Lago di Garda etc. Aber auch zukünftige Kosten wie z. B. die Anschaffung von Pkw, die Webseite, allgemeine Bürokosten usw. können Gegenstand von derartigen Rücklagen sein. Derartige Rücklagen sind selbstverständlich von den Finanzämtern zu akzeptieren – dies geschieht auch. Wenn allerdings eine EWIV stets Jahresumsätze von 150.000 EUR generiert und dann plötzlich eine Million auf dem Rücklagenkonto aufweist, ist dies erklärungsbedürftig bzw. muss schlüssig erklärt werden können. ACHTUNG: Die deutschen Steuerbehörden akzeptieren derzeit mehr und mehr Investitionsrücklagen. So ist seit 2016 beim Investitionsabzugsbetrag (IAB) nicht mehr obligatorisch (und dieser endet bei 200.000 EUR), einzelne Wirtschaftsgüter einzeln zu benennen. Voraussetzung ist eine Steuererklärung per Datenübertragung.
  5. So gesehen, bezahlt eine EWIV also – bei korrekter Buchhaltung – weder Körperschafts- noch Gewerbesteuer. Voraussetzung hierfür ist aber, wie erwähnt, dass der Jahresabschluss der EWIV „null auf null“ ausgeht. Wo im Übrigen EWIV Gewinne ausweisen (manchmal geschieht dies, weil unwissende Steuerberater oder Buchhaltungsbüros dies so ausweisen, zum Teil auch aufgrund veralteter IT-Programme), müssen sie diese versteuern. Gleichzeitig machen sie sich auch automatisch zum IHK-Mitglied (mit allen Beiträgen) und bei der Kommune gewerberegisterpflichtg, wovon sie ansonsten befreit bleiben.
  6. Ansonsten bleibt eine EWIV natürlich steuerpflichtig bei allen anderen Steuern, z. B. Lohnsteuer, Kfz-Steuer, Grundsteuer, Grunderwerbssteuer, aber auch Umsatzsteuer. Sie ist in diesem Zusammenhang als ganz normales Unternehmen anzusehen.
  7. Wir machen sicherlich auch in 2017 einen oder mehrere Workshops zu diesem Thema und werden hierauf hinweisen. Wir werden auch in den nächsten Tagen ein Blog nur für EWIV-Fragen eröffnen, wo in qualifizierter Weise auf Fragen eingegangen wird – und nicht, wie seltsame Unternehmensberater implizieren, auf „Null-Steuern mit EWIV“ oder ähnlichen Unsinn.

Zwischenzeitlich stehen wir gerne zur Verfügung, falls es für präzise Fragen nötig sein sollte. Unsere E-Mail: ewiv@libertas-institut.com. Und wir können auf 25 Jahre Erfahrung und mehr als 330 gegründete EWIV zurückschauen.

Hans-Jürgen Zahorka, Assessor jur.

Leiter des Europäischen EWIV-Informationszentrum, http://www.ewiv.eu

 

 

 

Berlin, 19.9.2016: Seminar on Eurasian Economic Union

What is the „Eurasian Economic Union“ (EEU)? Five states around Russia (Belarus, Kazakhstan, Armenia, Kyrgyzstan) belong to this body which tries to be an economic integration east of the EU. An intensive seminar will be held on Monday, 19th September, 2016, the whole afternoon, in Berlin/Germany.

Subjects in this seminar will be the present economic situation in the EEU member states, their not very easy Relations with Russia, the institutions, the structure of the Agreement, the policies, but also the external relations including those to the EU. The seminar covers also the so-called „eurasianism“, an Imperialist theory being highly estimated in the political class, too.

The seminar turns to company representatives with interests in the East, business associations, chambers, company advisors for strategic, export or inverstment subjects, but also university teachers and researchers, lawyers and  advisors for frade and Investment. Objective is to make the EEU more known, on an objective amd critical basis.

It will be organised by LIBERTAS – Europäisches Institut GmbH, itsaurasian Economic Union Observatory and European Union Foreign Affairs Journal. See the Programme under unter http://www.libertas-institut.com/eufaj/programm-eurasianunion/.

 

Eurasische Wirtschaftsunion – Seminar in Berlin am 19.9.2016

Was bedeutet „Eurasische Wirtschaftsunion“, wer gehört ihr warum an, ist sie wirksam, wird sie den Weg von GUAM gehen – einer Kooperation von GUS-Staaten, die zwischenzeitlich verstorben ist, welches sind ihre Institutionen, wie soll und wird die EU damit umgehen? Alle diese Fragen werden behandelt in einem hochkarätigem Seminar am Montag, dem 19. September 2016, in Berlin (ab 13.30 h) im Hotel Ramada Plaza Berlin City Centre. Mitgliedsländer der Eurasischen Wirtschaftsunion sind Russland, Belarus, Kasachstan, Armenien und Kirgistan.

Das Seminar behandelt die EAWU-Mitgliedsländer und ihre gegenwärtige wirtschaftliche Situation, den Druck der Zentralmacht Russland, die Institutionen und Vertragsstruktur, aber auch die auswärtigen Beziehungen, mit einem Akzent auf der EU.

Dabei wird auch das Phänomen des „Eurasianismus“ behandelt, einer Art Imperialismus-Lehre, vor der die russische politische Klasse leider nicht ganz gefeit ist. Das Seminar wendet sich an Unternehmensvertreter, Wirtschaftsverbände, Kammern, Unternehmensberater, Rechtsanwälte und Steuerberater, deren Klienten in den EAWU-Ländern aktiv sind oder werden wollen – sei es als Exporteure, Importeure, Investoren oder mit einer Niederlassung. Die EAWU ist in der EU unbekannt – hier ist die Möglichkeit, ein solides Grundlagen-Know-how zu bekommen.

Veranstaltet wird dieses Seminar von LIBERTAS – Europäisches Institut GmbH, dem Eurasian Economic Union Observatory (EAWU-Beobachtungsstelle) und European Union Foreign Affairs Journal. Das gesamte Programm mit allen weiteren Bedingungen kann heruntergeladen werden unter http://www.libertas-institut.com/eufaj/programm-eurasianunion/.

Das Seminar wendet sich an Diplomaten, hohe Beamte, Unternehmen mit Interessen im Osten, Bildungsanbieter (auch NGOs), Vereine mit Interesse an Osteuropa, an Universitäten oder sonstigen Einrichtungen Lehrende und Forschende, internationale und Handels- sowie Strategieberater, Kammermitarbeiter, Wirtschaftsverbände, Rechtsanwälte, Steuer- und Investitionsberater, Studenten.

 

„… mit Europa Steuern sparen“ – Seminar am 20.5.2016 in Köln zur günstigen Rechtsform der EWIV

EWIV heißt Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung, geregelt in der EU-Verordnung 2137/85 und innerhalb der EU in Kraft seit 1.7.1989. Trotz des über 25jährigen Bestehens dieser Rechtsform scheint die EWIV immer noch recht unbekannt zu sein. Das ist ungerecht, sagt das Europäische EWIV-Informationszentrum bei LIBERTAS – Europäisches Institut GmbH. Aber obwohl es sich um EU-Recht handelt, obwohl man mindestens einen Partner im EU-Ausland benötigt, obwohl es vielleicht manchmal Sprachprobleme geben mag: Es gibt trotz allem bald 3.000 EWIV in der EU, mit etwa 16.000 Mitgliedern. Diese können, auch in einer EWIV, Freiberufler, Selbständige, Handwerker, Kapitalgesellschaften, ja sogar Städte, Universitäten oder Industrie- und Handelskammern sein. Man kann sogar als deutscher Gewerbetreibender eine EWIV mit einer selbst gehaltenen ausländischen GmbH haben. Der Zweck ist immer Kooperation, wobei die EU dies sehr weit sieht.

Für eine EWIV ist ein schriftlicher Vertrag nötig. Wer seine Ecken und Kanten kennt, kann von einer Kooperation nur profitieren – Einkaufsvorteile im Verbund, die Erweiterung der Verkaufspalette, das gemeinsame Outsourcing, Austausch von Personal usw. winken. Dazu kommt: eine EWIV zahlt weder Gewerbe- noch Körperschaftssteuer. Dafür darf sie keine Gewinne machen; diese müssen an die Mitglieder abgeführt werden, die das dann wieder bei sich versteuern . allerdings kann sie Rücklagen bilden.

Alles über die EWIV lassen die wohl am besten informierten Kenner dieser Rechtsform in der EU, Deutschland und Italien (auf Deutsch) am Freitag, dem 10. Mai 2016, auf einem intensiven Seminar des Europäischen EWIV-Informationszentrums wissen. Das Seminar findet in Köln statt. Die Einladung und das Programm finden Sie unter http://www.libertas-institut.com/ewiv-informationszentrum/ewivseminar20_5_16/. Die gesamte Website des EWIV-Infozentrums findet man unter http://www.ewiv.eu.

 

 

EWIV und Steuern

Dies ist das Thema eines Workshops des Europäischen EWIV-Informationszentrums bei LIBERTAS – Europäisches Institut GmbH am Freitag, dem 26.6.2015, ab 13 h, an der Hochschule Merseburg. Merseburg in Sachsen-Anhalt, nahe Leipzig und Halle, ist Hochschulort für einen attraktiven Masterstudiengang für Steuer- und Rechnungswesen, und der Workshop findet eingebettet in eine Studiengangtagung statt. Die Referenten: neben dem Leiter des Europäischen EWIV-Informationszentrums, Assessor jur. Hans-Jürgen Zahorka, auch die langjährige EWIV-Steuerexpertin und Hochschullehrerin in Merseburg, Dr. Petra Sandner, die auch den erwähnten Master-Studiengang koordiniert.

EWIV steht für Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung, eine EU-Kooperationsrechtsform, die überall in den nationalen Handelsregistern eingetragen wird. Die wohl bekannteste EWIV ist der deutsch-französische Fernsehsender ARTE. Es gibt ca. 2.600 EWIV mit ungefähr 16.000 Mitgliedern in der EU (und Norwegen, Island und Liechtenstein, mithin also 31 Ländern!). Eines der Hauptprobleme ist, dass oftmals auch steuerberatende Berufe falsch beraten – dann sind alle Vorteile einer EWIV (sie muss keine Unternehmenssteuer zahlen, wie KSchSt und GewSt) dahin. Aber auch Finanzämter wissen manchmal nicht, wie sie eine EWIV behandeln müssen. Dies alles behandelt der Workshop – für Wirtschafts- und Rechtsstudenten, Hochschulangehörige, Geschäftsführer von EWIV und Mitgliedsfirmen, Kammer- und Verbandsmanager, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Unternehmensberater. Von 17-20 h findet dann eine allgemeine Studiengangtagung statt, bei der man sich auch die staatliche Förderung von einem Masterstudium Steuer- und Rechnungswesen, aber auch die Förderung von Praxispartnern erklären lassen kann. Denn dieses Studium ist eine duale Angelegenheit, d.h. die Studenten, die alle einen Bachelorgrad oder Ähnliches haben müssen, können in einer parallelen Tätigkeit (z. B. einer Steuerkanzlei) Fragen des Studiums behandeln, und im Studium Fragen der Praxis. Der erste Teil zu „EWIV und Steuern“ ist gebührenpflichtig, der zweite frei.

Das Programm ist herunterladbar unter http://www.libertas-institut.com/wp-content/uploads/2015/05/EWIV-Merseburg-6-15.pdf. Näheres über das Masterstudium auch bei www.hs.merseburg.de, und über die EWIV unter www.ewiv.eu.